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AAORRAC ist die Abkürzung für ANTIQUUS (EHRWÜRDIGER) ARCANUS (GEHEIMER) ORDO (ORDEN) ROSAE (ROSE) RUBEAE (RUBINROT) AUREAE (GOLDEN) CRUCIS (KREUZ). Ab 1710 führte er außer der lateinischen Bezeichnung auch den Namen "Orden des Gülden und RosenCreutzes" und heute schlicht "Orden vom Rosenkreuz" Der Tempel der Rosenkreuzer ruhte von jeher auf den vier esoterischen Säulen: Astrologie, Alchimie*), Mystik und Magie. Auserwählten stand der Orden jederzeit offen mit allen Lehren und Geheimnissen. Wunderdinge erzählt man sich über die Adepten des Stammordens der Rosenkreuzer von Burg Krämpelstein. Heute werden wieder die Neophyten in allen Sparten der Esoterik unterwiesen und eingeweiht. Die Hauptaufgabe besteht nun in der Verbreitung der Pansophie (wörtlich: PAN ganz oder alles und SOPHIA Weisheit), worunter man eine religiöse Naturphilosophie versteht, die in den Schriften von Comenius und Paracelsus auftaucht und den Grundanschauungen neuplatonischer Lehre ähnelt. Dies bewirkt, daß die Rosenkreuzer hüben und drüben zuhause sind. Sie arbeiten an ihrer eigenen Vervollkommnung, zum Wohle der Menschheit und zur Verherrlichung ihres Schöpfers. *) Alchimie wird Immer häufiger falsch Alchemie geschrieben. | ||
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Das Zentrum der Bewegung war zeitweise Wien (Bacchiochi, Steeb, Dietrichstein) und pendelte nach Berlin (Johann Christoph von Wöllner und Johann Rudolf v.Bischoffswerder).1922 finden wir den Ordenssitz in München mit Franz Hartmann (Br. Emmanuel) und Heinrich Tränker (Br. Recnartus), der in Berlin die mit Albin Grau (Br. Pacitius) gegründete Loge <Pansophia> leitete. Es erschienen um 1930 im Pansophie-Verlag <Die Pansophie der Rosenkreuzer> und <Der mystische Feuerschein>, weiters die Zeitschrift <Pansophia> und ordensinterne Monographien. Während des zweiten Weltkrieges und in der DDR drohte das Licht in Berlin zu verlöschen, doch gelang nach dem Tode von Br. Recnartus seinem Nachfolger Walter Studinsky (Br. Waltarius) die Flucht nach Augsburg .Br. Waltarius publizierte den <mystischen Glockenschlag>, in dem auch die Ordensgeschichte enthalten ist und vereinigte sich mit Eduard Munninger (Br. Medardus), der auf Krämpelstein in den Nachkriegsjahren wieder öffentlich das Licht des Rosenkreuzes aufleuchten ließ. Schließlich wurde Albert Babor (Br. Albus) (nachzulesen in der Zeitschrift < Die Burg>, die jahrelang in Krämpelstein erschien und in der Wiener Nationalbibliothek öffentlich zugänglich ist) als Kustos bestallt. Als Krämpelstein bis auf die Grundmauern abbrannte, verlegte Br. Albus den Ordenssitz nach Klosterneuburg... | ||
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Obwohl das Ziel des Ordens jenseits der Welt der groben Formen und Körper liegt, beginnt doch der Weg in dieser Welt, wo sich allein die Türe finden läßt zu jenem Reich, das nicht mehr von dieser Welt ist. Solche Türen gibt es nicht viele und sie wurden zu allen Zeiten gut behütet. Mystik und Ritual sind Hilfsmittel und Werkzeug für alle, die auf der Suche nach dem Weg sind, der nach Hause führt. Mysterien und lnitiationen nannte man es bereits in der antiken Welt. Unsere Zeit glaubt sich jedoch überlegen und erhaben über solche Dinge und ahnt nicht, daß frühere Zeiten viel wissender waren als wir heute. Die Welt wurde zwar erforscht bis ins kleinste Teilchen, doch über unsere Seele und über unseren Geist weiß man so gut wie nichts. Wir haben vergessen, was einst wichtig war: Die Mystik, die Initiation, das Wort, das die Wahrheit kündet. Verzichtet hat unsere Zeit auf den Kult und auch auf den Ritus und das Symbol. Und so wundert man sich, daß trotz aller Errungenschaften die Probleme wachsen. Der Mensch kämpft und kämpft und glaubt dabei, mit äußerem Tun, mit Tricks und Kniffen aller Art sich das Schicksal gefügig zu machen - und merkt dabei gar nicht, wie umsonst all dies ist. In dieser Zeit, geprägt von Zweifel, Skepsis, Unverstand, regiert vom Wahn des Glaubens an die eigene Macht, in dieser Zeit, die dunkler ist als vergangene Epochen, über die wir uns erhaben dünken, in dieser Zeit, in der die Seelen so vieler Menschen Hunger leiden, in dieser Zeit, wo selbst die Kirchen sich dem Zeitgeist beugen, in dieser Zeit, die ausweglos so vielen Menschen erscheint, fällt dem AAORRAC die Aufgabe zu jene Tradition, die die antike Welt in den Mysterien verehrte, wieder allen suchenden Seelen zugänglich zu machen. | ||
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AAORRAC bietet nicht eine Methode, nicht eine Technik, und auch nicht eine Therapie im Sinne dieser Welt. Das Wesen der Rituale des AAORRAC ist heutzutage schwer zu verstehen. Eigentlich versteht ein Ritual nur der, der sich bewußt macht, daß alles, was da sichtbar ist, geboren ward aus einer unsichtbaren Welt, aus der uranfänglichen Idee, und daß die sichtbare Form nur Verfestigung dieser Idee ist. So hütet AAORRAC rituelles Wissen, das uns gegeben wurde und nicht Erfindung ist menschlicher Spekulation So gibt AAORRAC abgestimmt auf unsere Zeit die Möglichkeit, die Stufen der Initiationen zu erfahren und auf dem esoterischen Pfad aufwärts zu schreiten. Obwohl diese Worte oft mißbraucht und verwirrend in verschiedener Bedeutung gebraucht werden, nehmen wir an, daß es trotzdem Menschen gibt, die unterscheiden können zwischen Echtem und Falschem - auch wenn es nicht immer leicht ist. So muß ein jeder sich selbst prüfen und entscheiden. | ||
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AAORRAC dient der Heilung und dem Heil und läßt sich nicht mit Psychotherapie vergleichen. Psychotherapie wurde notwendig in einer Welt, die ohne Initiation, ohne Mystik und ohne Ritual auskommen wollte. Psychotherapie ist das Pflaster auf die ewig blutende Wunde der Seele, die sie niemals wird schließen können. AAORRAC geht jenen Weg, der allein die Wunde schließen kann, die Hinwendung zu ewigem Licht und zur wahren Heimat. Alles, was in unserer Zeit so wichtig erscheint, versinkt schnell in Bedeutungslosigkeit, wenn man den Blick dorthin wendet, wo die Lösung wartet, denn Erlösung ist immer zuerst Lösung von dem, was uns da bindet. AAORAC ist für jeden da, der ehrlich sucht nach dem Licht. Nur wer ahnt, was ihm die Mysterien bedeuten können, wenn sie erlebt werden, kann seineFüße auf dem Pfade des AAORRAC lenken. | ||
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ANTIQUUS ARCANUS ORDO ROSAE RUBEAE AUREAE CRUCIS A-1120 Wien, Schönbrunner Straße 262, Postfach 51 Telefon/Fax: ++43-1-815 74 23 E-Mail: aaorrac@silverchord.net |